Einladung


zur Informationsveranstaltung „echt Schwarzwald“ Holz und Holzprodukte – mit Podiumsdialog
am Mittwoch, den 4. März 2020 um 18.00 Uhr

in der Geroldsauer Mühle in Baden – Baden


mit der Möglichkeit zur Führung durch das Holzbauobjekt Geroldsauer Mühle um 17.00 Uhr
 
echt Schwarzwald“ ist ein Zusammenschluss von Schwarzwälder Betrieben aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft.
Ziel der Initiative ist die Erzeugung und Vermarktung garantiert bodenbezogener Produkte aus dem Schwarzwald.
Neben Produkten aus der Landwirtschaft wird sich echt Schwarzwald zukünftig auch dem Thema „Holz und Holzprodukte“ annehmen, um so auch in diesem Bereich zeitaktuellen Entwicklungen und Herausforderungen sowie kommenden Nachfragewelten gerecht zu werden.
Sehr gerne möchten wir Ihnen in einer Informationsveranstaltung das Gütesiegel „echt Schwarzwald-Holz“ vorstellen und Sie zur Beteiligung am Projekt einladen.
Grundlage für die Vermarktung von Holz und Holzprodukten unter diesem Siegel sind folgende Kundenversprechen:
1. garantiert 100% im Schwarzwald gewachsen
2. aus anerkannt zertifizierten Wäldern
3. in Schwarzwälder Sägewerken geschnitten

Eingeladen zu dieser Informationsveranstaltung sind im Blick auf die angesagte Wertschöpfungskette alle Forstbetriebe, Sägewerke, Holzbaubetriebe und Architekten aus dem Raum der Naturparke Schwarzwald Mitte/Nord sowie Südschwarzwald und alle bereits bestehenden echt Schwarzwald Mitglieder.


Neben Informationen zum Gütesiegel wird das Thema „Garantiert Schwarzwälder Holz“ in einem Podiumsdialog nähere Betrachtung finden.

Mit von der Partie auf dem Podium werden sein:
- Stefan Schmid, Sägewerker, Bad Rippoldsau-Schapbach
- Gerhard Schmider, Planungsbüro, Oberwolfach
- Gottfried Lehmann, Zimmerer, Zell a.H.
- Ewald Elsässer, Leiter des Amts für Waldwirtschaft im Ortenaukreis i.R.

Die Moderation des Abends übernimmt Uwe Baumann, Initiator von Kosmos Schwarzwald und Leiter einer
Ideenwerkstatt.
Beginn der Informationsveranstaltung ist 18.00 Uhr.
Für interessierte gibt es um 17.00 Uhr bereits die Möglichkeit zur Teilnahme zu einer kostenfreien Führung
mit Roland Weingärtner durch die Geroldsauer Mühle.

Folgende Ziele werden mit der Positionierung des Gütesiegels ´echt Schwarzwald´-Holz verfolgt:
- Verbesserung der CO2-Bilanz durch Verwendung heimischer Hölzer mit maximalem CO2-  Speichervolumen.
- Erhalt der CO2-Neutralität des Holzes durch Vermeidung von Transportwegen.
- Beitrag zur Pflege der Wälder in der geographischen Gebietskulisse Schwarzwald.
- Aufbau von lokalen und regionalen Wertschöpfungsketten: Schwarzwälder Forst – Schwarzwälder Sägewerk – Schwarzwälder Zimmerer/Schreiner – Architekten – Bauherr
- Verbesserung und Sicherung der land- und forstwirtschaftlichen Einkommen durch effiziente und wertgemäße Vermarktung
- Positionierung von hochwertigen und glaubwürdigen Holz-Produkten

Voraussetzung zur Zielerreichung ist eine zu 100% sichergestellte Herkunft der Rundhölzer aus der Gebietskulisse des Schwarzwaldes.
Garantie dafür sind entwickelte Erzeugerrichtlinien, die von externen Kontrollstellen überwacht werden.

Weihnachtsbäume „echt Schwarzwald

(bri) Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum... so richtig Grund zum Jubeln haben wir nicht mehr, seit bekannt ist, dass in vielen Weihnachtsbaum-Kulturen störender Grasbewuchs unter den Bäumen gerne großflächig mit Glyphosat abgespritzt wird. Giftstoffe, die von den Bäumen aufgenommen werden – wie Nadelproben jetzt ergaben – und vom Baum abgegeben werden, sobald dieser in warme Räume kommt, wie Ulrike Armbruster beim Pressegespräch von „echt Schwarzwald“ berichtet.

Hofbesitzer Ulrike und Werner Armbruster sind Mitglieder der 2007 gegründeten Erzeugergemeinschaft „echt Schwarzwald“, die sich für die Vielfalt des Schwarzwalds und die ehrlichen Produkte ihrer Erzeuger stark machen. „Für 100 Prozent Schwarzwald, wie erster Vorsitzender Eugen Göppert betont. Aktuell für giftfreie, echte Schwarzwaldtannen. Bei Armbrusters in Berghaupten wachsen diese auf bis zu zwei Hektar Land. Für sie sind die genügsamen Shropshire-Schafe, eine Spezialrasse aus England, die echte Alternative. Denn „sie fressen nur das Gras, das unter den Bäumen wächst, die Bäume selbst und deren Triebe interessieren sie nicht.“ Acht „Christbaumschafe“ sind momentan zur Offenhaltung des Bodens im Einsatz, die kleine Besetzung im Vergleich zu den Sommermonaten, wo bis zu 20 Schafen unterwegs sind. Zum Schaf und damit letztlich zum ökologischen Christbaum sind die Armbrusters eher per Zufall gekommen, vor rund 20 Jahren, als der Sohn unbedingt ein Schaf einforderte. Noch heute, so Werner Armbruster, sind sie eine der wenigen im Schwarzwald, die mit Schafen arbeiten, „meist wird ausgemäht“.

Garantiert glyphosatfreie Weihnachtsbäume gibt es bei den Land- und Forstwirten der Erzeugergemeinschaft „echt Schwarzwald“ wie bei „Armbrusters Hof“ in Berghaupten. „Immer frisch und gerne auch der Wunschbaum“, wie Armbruster betont. Schon möglich, dass man dann auch die „Christbaumschafe“ trifft – wenn auch in gebührendem Abstand.

Text: Gudrun Schillack    Bild: Werner Armbruster

              Christbaum Schafe Logo Text 2019  

Dem Verein echt Schwarzwald e.V. gehören derzeit gut 70 Mitglieder an: Landwirte, Metzger, Gastwirte und zahlreiche Gemeinden.

Seine Gründung im November 2007 schloss das vom Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und den Naturparkgemeinden des Ortenaukreises finanzierte Modellprojekt zur Offenhaltung ab. Im Laufe des Jahres 2008 wird echt Schwarzwald e.V. seine Tätigkeit auf den gesamten Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord ausweiten. Auch aus den angrenzenden Gebieten des Naturparks Südschwarzwald kommen deutliche Interessensbekundungen.

Die Bewahrung der traditionellen Kulturlandschaft im Schwarzwald mit seinen Wiesen- und Weideflächen und die Abnahme der fortschreitenden Bewaldung sind die primären Ziele des eingetragenen Vereins mit geschäftsführender GmbH echt Schwarzwald.

Bei der Fleischerzeugung zählt nur Weidehaltung.

Durch seine Richtlinien fördert echt Schwarzwald die Erhaltung der bedrohten Grünlandflächen, in dem z.B. für alle landwirtschaftlichen Nutztiere Weidehaltung, zumindest während der Vegetationsperiode, vorgeschrieben wird. Betriebe, die auch außerhalb dieser Monate die Möglichkeit zur Weidehaltung haben, werden angehalten davon Gebrauch zu machen.

Verbesserung der Ertragslage.

Mit der Auszeichnung der nach den Richtlinien der Erzeugerinitiative hergestellten Produkte als echt Schwarzwald-Erzeugnisse, werden langfristig bessere Absatzmöglichkeiten geschaffen. Die landwirtschaftliche Nutzung der schwer zu bewirtschaftenden, weil teilweise sehr steilen Grünlandflächen, wird damit trotz des höheren Zeitaufwandes und der Mehrausgaben für die Landwirte wieder attraktiv.

Sicherheit für den Endverbraucher

Das Markenzeichen echt Schwarzwald gibt Sicherheit und Orientierung für den Konsumenten, der sich fest darauf verlassen kann, absolut hochwertige regionale Produkte zu erhalten.